Maiwipferl – Die Heilkraft des Waldes

Maiwipferl – Die Heilkraft des Waldes

Im Mai treiben alle Nadelbäume wieder frisch aus und tragen hellgrüne Tannen/Fichtenspitzen. Die jungen Triebe enthalten wertvolle ätherische Öle, Harze, Tannine und sehr viel Vitamin C. Diese heilsamen Wirkstoffe helfen gegen Husten, Heiserkeit und Schnupfen. Die Maiwipferl haben eine antiseptische Wirkung, hemmen die Vermehrung von Bakterien und reinigen die Atemwege von Schleim.

Hustensirup

Um einen Hustensirup aus Tannenwipfel herzustellen braucht man nicht viele Zutaten:

Abwechselnd eine Schicht Wipfeln und eine Schicht Zucker einfüllen, bis das Glas voll ist. Die Wipfelschicht soll doppelt so hoch sein wie die Zuckerschicht. Die letzte Schicht soll aus Zucker bestehen und alle Wipfeln müssen bedeckt sein.

Das Glas mit einem Leinentuch verschließen und an einem sonnigen Fensterplatz zwei bis drei Wochen stehen lassen. Wenn die Wipfeln braun sind und sich ein Sirup abgesetzt hat, durch ein Tuch oder Sieb filtern und in kleine braune Flaschen abfüllen.

Der Sirup schmeckt gut und süß, hat keine Nebenwirkungen und ist besonders bei Kindern sehr beliebt.

Auch als aromatischer Tee genossen sind Maiwipferln ein wirkungsvolles Heilmittel gegen Erkältungskrankheiten:

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